UuoooooooaaaaaaAYYYYY!
Jim Gillette, der mir zuvor unbekannte Sänger der Hardrock-Band Nitro, stößt einen beeindruckenden Schrei aus.
Build your own flag
Bei We are multicolored kann man seine persönliche Flagge entwerfen.
Großes Kino: Reading on a Dream
Dieses herzerwärmende und bis zum Anschlag hilariöse Musicalvideo möge all meinen Leserinnen den Aufenthalt in Studierstuben und Uni-Bibliotheken erheitern, denn hier wird es auch aufgeführt, vor einem Publikum von offensichtlich unvorbereiteten Studentinnen.
Quelle: Prangstgrüp, eine Theatergruppe an der Columbia University in New York.
„Stark nudity on slick paper“
„Perversion for Profit“ heißt dieser 1965 produzierte Film, der Amerika vor den Gefahren gedruckten Schundes warnt. Sodomie! Brust-Fetischismus! Tiersex! Und das schlimmste: Gesunde amerikanische Jugendliche werden zu Perversen, wenn sie den verderblichen Wirkungen homoerotischer Magazine ausgesetzt sind. Da hat der Iwan dann natürlich leichtes Spiel!
Obskuro-Fernsehen I: Gute-Nachrichten-TV
Supreme Master TV ist der bizarrste Fernsehsender, den ich je gesehen habe. 6,3 Mikroschwa auf dem Obskurometer. Supreme Master TV ist „the ideal television channel airing throughout Europe that brings to your life nobility and spirituality.“ Der Sender verbreitet die Lehren der in Vietnam geborenen Guru Ching Hai. Das Programm besteht folglich vor allem aus (gerne auch gesanglich dargebrachten) Heilsverkündigungen und Sendungen über veganes Leben.
Besonders empfehlen möchte ich allerdings die Nachrichtensendung auf diesem Kanal. Gesendet werden ausschließlich positive und gänzlich unkontroverse Nachrichten aus aller Welt („New Yorker Stadtradt setzt sich erfolgreich dafür ein, Kinder vor den Gefahren des Passivrauchens zu schützen“), die sämtlich mit Höflichkeitsbekundungen und den besten Wünschen für die Zukunft aller Beteiligten enden. Das Programm ist untertitelt in 11 Sprachen einschließlich Arabisch und Chinesisch, produziert wird in Kalifornien.
P.S. Hier ist der Trailer der Nachrichtensendung, die live am Ende jeder Stunde ausgestrahlt wird.
Real Doll-Dokumentarfilm
Guys and Dolls ist ein Dokumentarfilm über Männer, die sich keine Hoffnung mehr auf ein Leben mit einer Frau aus Fleisch und Blut machen und die sich deshalb für ein Leben mit einer Real Doll entschieden. Real Dolls sind aufwendig produzierte Seemannsbräute aus Silikon, die in Hautfarbe, Körperform und Geschlechtsausstattung frei konfigurierbar sind und die über 6000$ pro Stück kosten.
Deutsche Kultur in den USA
Angeregt durch einen Ramschkistenfund im Plattenladen und die Tatsache, dass eine mir sehr nahestehende Person gerade dort in der Nähe weilt, möchte ich die Welt auf den Schwäbischen Sängerbund New Jersey aufmerksam machen, der schon auf eine über 100jährige Geschichte zurückblicken kann. Fotos haben die Damen und Herren natürlich auch auf ihrer Seite, ebenso wie (enttäuschend wenig obskure) MP3s.
Überhaupt gibt es in den USA erstaunlich viele deutsche Kulturvereine, Sängerbünde und Oktoberfeste. Wäre ich gerade an der Ostküste, würde ich wahrscheinlich am 9. September das Heino-Konzert in Holmdel, New Jersey besuchen.
Werner Herzog ist ein bemerkenswert stoischer Charakter
In diesem Ausschnitt aus einem BBC-Interview mit dem Filmemacher Werner Herzog sieht man, wie der Interviewte angeschossen wird. Er reagiert darauf erstaunlich gelassen und kommentiert den Vorfall in diesem Interview als „part of the folklore of [Los Angeles]„. Danke übrigens an Dachrili für den Hinweis auf dieses Video.
Gespentische Nachtaufnahmen aus der Wüste
Lost America: Roadside Gallery versammelt langzeitbelichte Nachtaufnahmen von verlassenen Tankstellen, Motels und anderen Gebäuden im amerikanischen Westen.
Abenteuerspielplatz Baustelle
So, ich bin wieder zurück aus dem Urlaub und danke allen Gastautoren.
Als erstes gibt’s von mir einen Link zu dem ohnehin sehr empfehlenswerten Blog Web Urbanist, das ein Posting bringt über das illegale Eindringen in verlassene Gebäude und Baustellen, um dort hübsche Fotos für die Nachwelt zu machen.
Schönstes Internetdorf der Welt
Da dieser Blog einem ja schon per Titel rät, die Popkultur zu meiden, wollen wir dies heute tun, indem wir uns dem schönsten Internetdorf der Welt zuwenden, das neben seiner Eigenschaft als schönstes Internetdorf auch noch die Heimat der ollen Eusebia ist. Neben seiner moralischen Verantwortung für seine Bürger und dem heiteren Zeitvertreib für die fröhliche Jugend, neben sozialem Engagement für Kinder und Debile ist das Schöne an Schiltach sein Umgang mit dem Christentum, der immer für volle Gotteshäuser sorgt. Freilich liegt der Schwerpunkt von Schiltach auch auf seiner malerischen Einbettung ins Kinzigtal, sowie auf seinem anspruchsvollen kulturellen Angebot (was man an der Anzahl der Links unten auf der Kulturseite merkt). Eine bewegte traditionsreiche Historie paart sich hier mit Modernität, Fortschritt, technischer Überlegenheit und bürgernaher Lebendigkeit. Und so siehts da im Moment aus, so prinzipiell. Schiltach bietet einem neben all den schönen Dingen (ein Gewinnspiel, E-Karten oder Schiltach-Motive in Übergröße) allerdings auch ein nerviges Internetspiel und wenig Perspektiven für Menschen mit einem Gehirn im Schädel.
Schiltach ist also ein Dorf, das nicht nur für meine Person verantwortlich, sondern insgesamt eigentlich einen Besuch wert ist. Den allerdings können wir uns ja jetzt sparen, was mich beruhigt und Euch alle vor den Eingeborenen schützt.
Zurück zur Popkultur.
Darlie / Darky
Rassistische Zahncreme aus Hongkong.