Digg für Web 2.0-Anwendungen

Listio ist ein gemeinschaftlich erstelltes Verzeichnis für Web 2.0-Anwendungen nach dem Digg-Prinzip: Jeder kann einen Link vorschlagen und jeder eingeloggter Benutzerin kann den Link dann mit einer Ja- oder einer Nein-Stimme bewerten – so kommt dann eine Rangliste zustande. Momentan fehlt noch ein wenig der Content, aber da die Idee ebenso naheliegend wie nützlich ist, dürfte sich das bald ändern.

Noch nützlicher wäre ein solches Verzeichnis, wenn die einzelnen Einträge nicht nur mit Tags ausgezeichnet wären, sondern mit semantischen Auszeichnungen, also mit strukturierten Metadaten. Dann würden Anfragen möglich wie „Zeige mir alle englisch- und deutschsprachigen Social-Networking-Seiten, die älter als ein Jahr sind und mehr als 100.000 Mitglieder haben“. Das wäre dann, wenn man das Semantic Web denn als Web 3.0 bezeichnen will (von Sinn und Unsinn dieser Versionsnummern einmal abgesehen), so etwas wie Web 2.5, also eine Verknüpfung von Web 2.0-Diensten mit den Abfragemöglichkeiten des Semantic Web.

P.S. Schon länger gibt es ja Go2Web20.net, ein deutlicher umfangreicher ausgestattetes Web 2.0-Verzeichnis.

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April 26, 2007. Internet, Nützlich, semantic+web, Social Software, web2.0. Hinterlasse einen Kommentar.

Erstaunliche Improvisation

In diesem Clip sieht man, wie Ben Folds bei einem Konzert in Berlin aus dem Zwischenruf eines Zuschauers an Ort und Stelle ein komplettes Lied mit Strophen und Refrain improvisiert. Respekt. (via digg videos)

April 22, 2007. Popkultur, Teh Kool, Video. Hinterlasse einen Kommentar.

Aktuelle Wikipedia

Dieser Clip dokumentiert im Zeitraffer wie in den ersten zwölf Stunden nach dem Massaker der Wikipedia-Artikel zu den Virginia Tech Shootings entsteht. Mittlerweile hat der Artikel einen Umfang von mehr als einem dutzend Bildschirmseiten und ist durch nicht weniger als 136 Fussnoten fundiert. (via Digg Video)

April 21, 2007. Aus Übersee, Internet, Social Software, Video, web2.0, Wikipedia. 3 Kommentare.

JenniCam 2.0

Justin Kan ist einer der Gründer der Web 2.0-Kalendersite Kiko.com und trägt seit etwas mehr als einem Monat rund um die Uhr eine Kamera auf dem Kopf. Ja, auch wenn er mal austreten muss.

Lifecasting nennt der Mann das Ganze und es dürfte der vorläufige Höhepunkt der Selbstdarstellung des kompletten Lebens im Internet sein. Aufmerksamkeit ist offensichtlich ein sehr begehrtes Gut.

In eine ähnliche Kerbe schlägt das gerade sehr schnell an Popularität gewinnende Twitter, das sich zum herkömmlichen Blog in etwa so verhält wie Instant Messenging zu Email, d.h. als eine schnellerer, weniger formaler Kommunikationskanal.

Twitter ist dafür gedacht, dass man wem auch immer schnell mitteilen kann, was man gerade macht. Und was machen die Twitter-Benutzerinnen so? Sie schlafen, essen und haben Meinungen. Na dann.

Update:Es gibt mittlerweile auch schon einige deutsche Twitter-Klone.

April 20, 2007. Internet, Video, web2.0. 1 Kommentar.

„No entry in Peacetime“

Das drohende Aussterben des chinglischen Idioms betrauert die Süddeutsche Zeitung.

Chinglish

April 17, 2007. Aus Übersee. 1 Kommentar.

Entspannend und suchterzeugend…

…ist dieses kleine Flash-Game.

April 16, 2007. Nützlich, Uncategorized. 2 Kommentare.

Dieses Blog hat (voraussichtlich) Pause

Arbeitsbedingt wird dieses Blog wohl zwei Wochen ruhen. Nur dass Ihr’s wisst. Bis dahin gibt’s einen Ausschnitt aus dem großartigen Low-Budget-Dokumentarfilm Heavy Metal Parking Lot, der Mitte der Achtizger auf dem Parkplatz vor einem Judas Priest-Konzert aufgenommen wurde:

April 10, 2007. Aus Übersee, Popkultur, Video. Hinterlasse einen Kommentar.