„Rappen im Ami-Style“: Massiv – Wenn der Mond in mein Ghetto kracht

Mittelinteressant inszeniertes Gangster-Rap-Video von Massiv. Aber die YouTube-Kommentare sind eine Fundgrube.

Juni 28, 2007. Popkultur, Video. 3 Kommentare.

Prince – Sign „O“ The Times

Prince – Sign „O“ The Times (1987), geschrieben und produziert von Prince. Ein recht simpel auf dem Fairlight-Synthesizer arrangierter, sehr effektvoller Track, dessen reduzierte Ästhetik sehr gut unterstützt wird durch das ungewöhnliche, weil rein typografische Video.

Juni 27, 2007. Popkultur, Video. 1 Kommentar.

Rest your weary heads, all is well

Christian Falk feat. Robyn & Ola Salo: Dream On. Lyrics | Info.

Juni 25, 2007. Popkultur, Video. Hinterlasse einen Kommentar.

Mondo Cane

Trailer des pseudo-ethnografischen Exploitation-Films Mondo Cane aus dem Jahr 1962.

Juni 24, 2007. Low-brow, Obskuro, Popkultur, Video. Hinterlasse einen Kommentar.

Ach, die Jugendlichen…

Ich weiß nicht genau, was mich an diesem Video so fasziniert, in dem zu Jumpstyle tanzende holländische Jugendliche zu sehen sind.

Vielleicht ist es die durch das Video ausgelöste Assoziation zu einer Szene in Heinz Strunks hervorragendem Buch Fleisch ist mein Gemüse, in dem eine Horde von angetüdelten Plattdeutschen sich zum Akkordeonspiel des Dorfschwulen in Ekstase tanzt. Vielleicht ist es auch einfach meine Vorliebe für obskure Musikgenres und skurrile Gruppentänze. Wahrscheinlich ist es aber einfach die tiefe, unschuldige Begeisterung der 14-jährigen, wie sie im Abendrot mitten in ihrem Vorort um ihren Scooter hüpfen. (via Metafilter)

Juni 23, 2007. Low-brow, Video. 3 Kommentare.

Dramatischer Hamster

Mal wieder ein Video aus der Rubrik „Fodder for the easily amused“. Ist lustiger mit angeschaltetem Ton.

Juni 21, 2007. Low-brow, Video. Hinterlasse einen Kommentar.

Tag der selbstgemachten Musik

Laut Wikipedia begeht die Welt heute den 1982 vom französischen Kulturminister Jack Lang ausgerufen Tag der selbstgemachten Musik. Außerdem ist heute Tag des Schlafs.

Juni 21, 2007. Obskuro, Popkultur. Hinterlasse einen Kommentar.

Karikaturen für den blasierten Hipster in uns allen

Bane Of My Existance. Erinnert an die guten alten suck.com-Tage. (via Metafilter)

Juni 20, 2007. Popkultur, Zwischenmenschliches. Hinterlasse einen Kommentar.

Steve Jobs, unser neuer kalifornischer Overlord

Das New York Magazine bringt einen zwischen mühsamer Distanz und unverhohlener Beweihräucherung schwankenden Artikel über Apple-CEO Steve Jobs, dem zwischen einer Geistesstörung und gottähnlichen Zauberkräften so ziemlich alles zugeschrieben wird, was ihn als dem gemeinen Alltag enthoben darstellen könnte.

„Jobs is about to do it again—to unleash another object of overwhelming, consciousness-drenching, culture-shifting desire.“ Es geht natürlich um das iPhone, wegen dem die Apple-Fanboys – und, mal ehrlich, welcher gadgethead ist das im Grunde seines Herzens nicht? – in Redaktionen und Foren sich überschlagen.

„Leute!“, möchte man ihnen und sich selbst zurufen, „Es ist nur ein verdammtes Telefon!“. Nein, natürlich ist es auch ein Webbrowser, ein iPod und ein Statussymbol, ein Indikator der eigenen Zugehörigkeit, gewissermaßen Blackberry für den besonders kreativen (bzw. créativen) Teil der creative class.

Hat jemals ein Gerät mein Leben verändert? Ein einziges, spezielles Modell? Ich würde sagen, nein. Nicht die Atari 2600-Konsole, auf der ich als Vorschul-Nerd Pacman und River Raid gespielt habe, noch mein erster Phillips MSX-Heimcomputer, noch der erste PC, noch das anonyme DSL-Modem, das mir meinen Kindheitstraum von der Breitband-Flatrate erfüllt hat und erst recht nicht der Bondi-Blue-iMac, den zu besitzen ich etwa zwei Monate lang geil fand. Alle diese Geräte hätten durch andere ersetzt werden können und mein Leben wäre sehr wahrscheinlich genau so verlaufen wie es mit all diesen Geräten gelaufen ist.

Kein einzelnes Gerät ist diesen Hype wert. Das hat Steve gut hingekriegt.

Juni 18, 2007. Aus Übersee, Internet, Popkultur. 2 Kommentare.

Taktiler Desktop

Und kaum habe ich von den taktilen Qualitäten von Software geschrieben, kommt da das BumpTop-Projekt meines Weges:

Es basiert zwar auf der mittlerweile nicht mehr zeitgemäßen Desktop-Metapher, ist aber immerhin eine nette Demo dafür, wie man die taktile Ebene (in diesem Fall visuell vermittelt) ins GUI-Design einbringen kann.

Juni 13, 2007. Video. Hinterlasse einen Kommentar.

Wie muss sich gute Software anfühlen?

Einige Gedanken dazu, wie gute Software sich anfühlen muss; Womöglich hat ein an der taktilen Wahrnehmung orientiertes Modell für Softwarequalität einen gewissen Nutzen.

Also: Software muss angenehm und geschmeidig sein wie ein Handschmeichler, dabei aber auch sanft formbar sein wie eine Struktur aus flauschig umwickelten Draht. Durch den Widerstand des Materials muss sie demder Benutzerin unaufdringlich ihre Einschränkungen bzw. Affordances bekannt machen. Derdie Benutzerin sollte durch den Widerstand der Bedienelemente merken, wie folgenschwer eine Änderung ist. Sicher sind auch Teile der Software ablösbar und können ein Gewicht haben und andere Texturen und sich wieder zusammenstecken lassen.

Dass Software dem digitalen Prinzip folgt – eine Eingabe ist entweder richtig oder falsch in Bezug auf das angestrebte Ergebnis – muss vor demder Benutzerin verborgen werden; Ersie ist eine analoge Welt gewohnt, in der Ursache und Wirkung weicher (kontinuierlich) in Beziehung zueinander stehen.

Die Frage, die bei diesen Überlegungen im Hintergrund steht ist: Wie kann man Software so gestalten, dass sie ein „natürlicherer“ Gegenstand wird? Im Bereich des Visuellen war der Desktop so ein natürlicher Gegenstand: Dokumente werden mimetisch abgebildet, d.h. eine .doc-Datei, die im Vorgängerparadigma (der Kommandozeile) rein textlich beschrieben wurde, ist jetzt ein kleines Blatt mit geknickter Ecke.

Lässt sich vielleicht das Netzwerkzeitalter eher in taktilen Kategorien beschreiben (oder gar in olfaktorischen), in Gegensatz zum eher visuellen Desktop-Zeitalter? Und welcher Sinn – oder allgemeiner: welcher Vorgang in der natürlichen Wahrnehmung – passt am besten zu Social Software-Applikationen?

Juni 6, 2007. Internet, Social Software. Hinterlasse einen Kommentar.