Cutting out the Middleman

„Cutting out the middleman“ ist eine griffige englische Redewendung, mit der sich der Nutzwert vieler Webanwendungen beschreiben lässt: Dank iTunes-Store und MySpace Music verlieren die Musiklabels an Bedeutung, seine Bücher bestellt man direkt ab Lager und Reisen bucht man direkt im Internet.

Jetzt bekommen nach der selben Logik möglicherweise auch die Banken Konkurrenz, zumindest im Bereich Privatkundenkredit. Mit Smava hat jetzt die erste Person-To-Person-Lending-Anwendung in Deutschland den Dienst aufgenommen, worauf ich schon warte, seitdem ich das erste Mal von Smavas US-Vorbild Prosper.com gehört habe.

Das Prinzip ist einfach: Wer Geld braucht, stellt eine Beschreibung seinesihres Vorhabens bzw. seinerihrer geplanten Anschaffung online und die Plattform holt eine Schufa-Auskunft über die potentielle Schuldnerin ein. Dann können Anlegerinnen entscheiden, bei welchem Kreditvorhaben sie ihr Geld einsetzen wollen. Die Bank fällt weg, im Idealfall folgen daraus also auch günstigere Zinssätze, außerdem kann man als Anlegerin selber entscheiden, welche Vorhaben man durch einen Kredit fördern will.

Kiva.org vermittelt nach dem selben Prinzip Mikrokredite in Entwicklungsländer.

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August 28, 2007. Nützlich, Social Software, Teh Kool, Zwischenmenschliches.

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