Obsolete Fähigkeiten

Früher alles besser, aber dann die Zeit und schon so viel später, kaumzuglauben, gestern noch haben wir alle, aber der Fortschritt, der Fortschritt, Overhead und Betamax, was wird wohl morgen etc. pp.

Hier ist ein herzwärmendes kleines Wiki, daswowelches Fähigkeiten auflistet, die durch die Zeitläufte aufs Abstellgleis der Geschichte gedrängt wurden, usw. usf.

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Februar 20, 2008. Arbeitstechniken, Kultur, Nördig, Technologie. 1 Kommentar.

Sleevefaces

Sleeveface

Mehr davon hier.

Januar 27, 2008. Musik, Nördig, Popkultur. Hinterlasse einen Kommentar.

„My inner geek just died of acne.“

Filk ist ungefähr die nerdigste Sache, von der ich je gehört habe: Folkmusic mit Science Fiction-Thema, gemacht von SciFi-Geeks für SciFi-Geeks.

Dezember 10, 2007. Low-brow, Musik, Nördig, Obskuro, Video. 3 Kommentare.

Geschichte eines Codejunkies

Damien Katz erzählt in seinem Blog die Geschichte, wie er, der bisher immer nur technisch wenig anspruchsvollen Programmcode für Benutzeroberflächen in Lotus Notes (einem Groupware-Programm) geschrieben hatte, auf einmal die komplette zugrundeliegende Programmiersprache neu implementieren soll. Das ist in etwa so, wie wenn ein HTML-Schreiber auf einmal einen komplett neuen Webbrowser bauen soll.

Entgegen der Erwartungen der älteren, erfahreneren Kollegen schafft er es tatsächlich, und was mir besonders an seinem Posting gefallen hat, ist die Stelle, wo er nach monatelanger Grundlagenarbeit am Fundament seines Programmmoduls endlich damit beginnen kann, die einzelnen darauf aufbauenden Befehle zu implementieren:

It took me six months from starting coding to getting the engine to this point, to getting it to 8,000 lines of code that just had minimal functionality, the job wasn’t even close to being complete. I had to rewrite the over 200 remaining @functions and operators before I could check the new engine into the daily build. I remember I had a big paper list of @Functions I worked from, and as I rewrote each one to work with the new engine I crossed it off my list. This part went so fast I barely remember anything from this two month period. I woke and coded and coded all day everyday. It was like I was on autopilot, my brain felt like a machine. Each @function I completed was like a hit of a drug and I was a junkie looking for the next fix. It’s all a blur now, the code all runs together in my memory. It took me just over two months to complete, but when it was done I had written over 15,000 more lines of code.

Ich kann ansatzweise nachvollziehen, wie es dem Mann gegangen sein mag, und eine kleine Dosis dieser Droge haben wohl die meisten Computernutzer auch schon mal zu schmecken bekommen. Nach längerer Arbeit an einem technischen Problem stellt sich bei mir manchmal das Gefühl ein, es mit einem Computerspiel zu tun zu haben: Es gibt ein mehr oder weniger klar definiertes Ziel, es gibt einige bekannte und einige neu zu entdeckende Lösungswege und Werkzeuge zur Erreichung desselben und natürlich immer wieder kleine und große Teilprobleme. Diese Teilprobleme zu überwinden, löst diesen Belohnungsschub im Gehirn aus und eine Kette von Überwindungen herausfordernder, aber nicht überfordernder Probleme löst dieses Flow-Gefühl aus, welches die gute Seite an der Arbeit mit Computern bildet bzw. allgemein an der Arbeit mit komplexen, interaktiven Systemen.

Dezember 5, 2007. Arbeitstechniken, Nördig, Social Software, Spiel, Technologie, Teh Kool. Hinterlasse einen Kommentar.

Große Simpsons-Momente mit Billy Joél

Die erwartbar schale Clipshow-Episode Gump Roast (PCode: DABF12 – Ja! Mit PCode! Nerd! Nerd! Nerd!) hat einen Nachspann, der nicht nur formidabel einige der vielen, vielen, vielen Highlights der Serie in unser aller Gedächtnis ruft, sondern auch ob des selbstreferenziellen Amüsemongs der Autoren delektiert, mit dem sie ihre eigene Lameness ob dieser und nicht weniger Episoden der vor allem mittleren Staffeln „aufs Korn nehmen“.

„Sorry for the clip show / have no fears, we got stories for years, like /
Marge becomes a robot / Maybe Moe gets a cell phone /
Has Bart owned a bear or /
How‘ bout a crazy wedding/
where something happens and doo doo doo doo doo

Die gewollt unambitionierte Gesangsdarbietung einer sich überhaupt keine Mühe gebenden Coverversion des an cheeziness selbst schon nicht armen Billy Joel-Smashers „We didn’t start the fire“ trägt zur Gesamterheiterung durchaus auch bei.

Besagten Working Class-Rocker erhielt ich übrigens jüngst auf einer zwanglosen Feierlichkeit als Antwort auf meine Frage nach dem Musikgeschmack einer Dame, nun ja, mittleren Alters. Verblüffend war jedoch, dass sie seinen Namen mit einem distinkt französischen Zungenschlenker prononcierte. Nur seinen Nachnamen sprach sie, präziser ausgedrückt, auf diese Weise aus, was meinen Gedankenzug auf weit verzweigte Nebenstrecken umleitete.

Wie kam die Frau dazu? Dachte sie, dass Billy Joel ein Franzose ist, der aber dennoch ausschließlich in brooklynesischem Englisch seine bisweilen Brusttoupée-esk brunftgetriebenen Sangesverse vorträgt? Oder war es einfach der Wunsch, in Joéls meist doch von einer feinen – ich möchte fast sagen – Trickle-Down-Bachschen Melodieberauschung getriebenen Kompositionen den Chansonnier-Feingeist zu feinfühlen?

Man weiß es nicht, aber darüber könnt Ihr Euch mit diesem verblüffenden LOLbirds-Bild hinwegtrösten.

Dezember 3, 2007. Kultur, Low-brow, Lustik, Medien, Musik, Nördig, Popkultur, Video. Hinterlasse einen Kommentar.

Nördig, aber auch hilariös

Die geradezu beängstigend talentierte Barbara Schöneberger singt das Star Trek-Thema.

September 26, 2007. Musik, Nördig, Popkultur. Hinterlasse einen Kommentar.

Worse Than Failure

Nörds mit und ohne Programmierkenntnissen werden dies Blog hier wahrscheinlich lustick finden.

September 20, 2007. Internet, Kultur, Nördig. Hinterlasse einen Kommentar.