Low-Cost Digital-Whiteboard mit WiiMote

Johnny Chung Lee vom Human Computer Interaction Lab an der Carnegie Mellon University in Pittsburgh arbeitet mit dem Controller des Nintendo Wii und bastelt daraus über-coole Gadgets, wie in diesem Fall ein Multi-Touch-fähiges Whiteboard. Haben will!

Dezember 11, 2007. Arbeitstechniken, Design, Nützlich, Technologie, Teh Kool. Hinterlasse einen Kommentar.

Nützliche Neuentdeckungen

Mittlerweile bin ich nicht mehr so leicht zu begeistern für neue Web-basierte Software, aber diese zwei Sachen fand ich brauchbar:

1. Zoho Creator: Erlaubt demder Benutzerin, auf sehr einfache Weise (klickiklicki) Datenbanken zusammenzustellen für Notizen, Todo-Listen, Einkaufszettel, was auch immer. Der Clou: Das Angebot ist auch in hinnehmbarer Geschwindigkeit auf dem Mobiltelefon zu benutzen. So hat man einen überall verfügbaren Online-Zettelkasten.
2. Chime.TV: Liest alle Video-Links auf einer Webseite und präsentiert die Videos in einem hübschen fernsehähnlichen Interface. Ah! Wieder ein Schritt zum Internet-Couch-Potatodom. Hier mal zum ausprobieren eine lange Liste mit Post-Punk-Videos. Das Ganze funktioniert aber theoretisch mit jeder URL. Einfach http://chime.tv/http://wasauchimmer.com eingeben und glotzen, glotzen, glotzen.

Dezember 1, 2007. Internet, Medien, Musik, Nützlich, Video. Hinterlasse einen Kommentar.

Reputation in der Wikipedia

Eine Arbeitsgruppe an der University of Santa Cruz hat einen Algorithmus zur Berechnung der Vertrauenswürdigkeit von Wiki-Autoren entwickelt. Ausgewertet wird dabei die Information, wie lange die Änderungen eines bestimmten Autors bestehen bleiben. Je länger eine Information sich auf der Seite hält, desto größer ist ihr Wert und desto vertrauenswürdiger ist derdie Autorin. Das Verfahren bezeichnen sie als „content-driven reputation“.

Es gibt auch eine Demo, bei der die Reputationsinformation von einigen hundert Wiki-Seiten farbkodiert dargestellt werden – je vertrauenswürdiger der Autor ist, desto heller ist der Hintergrund der Textpassage. Interessante Idee.

September 4, 2007. Internet, Nützlich, Social Software, Technologie, web2.0, Wikipedia. 2 Kommentare.

Cutting out the Middleman

„Cutting out the middleman“ ist eine griffige englische Redewendung, mit der sich der Nutzwert vieler Webanwendungen beschreiben lässt: Dank iTunes-Store und MySpace Music verlieren die Musiklabels an Bedeutung, seine Bücher bestellt man direkt ab Lager und Reisen bucht man direkt im Internet.

Jetzt bekommen nach der selben Logik möglicherweise auch die Banken Konkurrenz, zumindest im Bereich Privatkundenkredit. Mit Smava hat jetzt die erste Person-To-Person-Lending-Anwendung in Deutschland den Dienst aufgenommen, worauf ich schon warte, seitdem ich das erste Mal von Smavas US-Vorbild Prosper.com gehört habe.

Das Prinzip ist einfach: Wer Geld braucht, stellt eine Beschreibung seinesihres Vorhabens bzw. seinerihrer geplanten Anschaffung online und die Plattform holt eine Schufa-Auskunft über die potentielle Schuldnerin ein. Dann können Anlegerinnen entscheiden, bei welchem Kreditvorhaben sie ihr Geld einsetzen wollen. Die Bank fällt weg, im Idealfall folgen daraus also auch günstigere Zinssätze, außerdem kann man als Anlegerin selber entscheiden, welche Vorhaben man durch einen Kredit fördern will.

Kiva.org vermittelt nach dem selben Prinzip Mikrokredite in Entwicklungsländer.

August 28, 2007. Nützlich, Social Software, Teh Kool, Zwischenmenschliches. Hinterlasse einen Kommentar.

Si tacuisses…

1. Entschuldigung

Die Tatsache, dass ich diesen Blog erst mit deutlicher Verspätung „bereichere“, schiebe ich auf die gestrige Magenspiegelung, die mich (Achtung!) ziemlich geschlaucht (haha!) hat.

2.1. Meine derzeitigen drei Lieblingslinks

Da kann man sich noch so sehr als wichtiges Mitglied der Gesellschaft sehen, aber wenn man bedenkt, was die Erfinderfamilie alles schon an tollen Sachen erfunden hat (meine persönlichen Highlights sind der „Massage WC-Sitz“ und das „Magnet-Capy“ (sic!)) so wird die eigene Nichtigkeit in Bezug auf das Voranbringen der Menschheit doch auf sehr schmerzhafte Art und Weise deutlich.

Wenn man Humor, zu viel Zeit und die Nase voll von Hardcore-Christen hat, dann kann man schon mal auf die Idee kommen, das ganze in Form einer eigenen Homepage zu parodieren. Fast schöner noch als die Seite der Christenfront ist die ihrer Nachwuchsorganisation.

War zu erwarten und ist trotzdem schade, dass postsecrets.com, die Seite, bei welcher anonym selbstbeschriftete Postkarten, die von persönlichen Geheimnissen erzählten, eingesandt werden konnten (und wohl immer noch können), inzwischen auf eine Kitschschiene gelangt ist, von welcher sie vor zwei Jahren noch weit entfernt war. Doch auch Youtube-Videos und effektheischende Musik (früher durften die Postkarten noch völlig unkommentiert und ohne jedes Tamtam auf der Seite stehen) ändern nichts daran, dass dem Voyeuristen in mir die ein oder andere Postkarte immer noch mit konstanter Regelmäßigkeit unter die Haut geht.

2.2. Nachtrag

Habe heute in der Mensa von einem Youtube-Video erzählt, dass meinem Vorurteil, Popmusik zwecks haha mit anderen Bildern zu unterlegen sei nicht komisch, zumindest mal eine Ausnahme entgegengebracht hat.

Auf Wunsch des Blogbetreibers hier der Link:

Russischer Märchenfilm meets Rammstein

3. Schluss

August 14, 2007. Nützlich. 2 Kommentare.

Best of Datenvisualisierung

Smashing Magazine postet einen Überblick über aktuelle Trends in der Datenvisualisierung und stößt mich dabei auf diese Seite, auf der noch viel mehr ästhetisch teilweise recht ansprechende Diagramme zu finden sind.

Außerdem erwähnenswert ist die (teilweise etwas pathetische) Präsentation des Programmierers/Designers/Anthropologen Jonathan Harris, dem die Welt unter anderem das Projekt We Feel Fine verdankt, das automatisch etwa 20000 Blogs nach Gefühlsäußerungen durchsucht und diese dann in einem interaktiven Interface visualisiert (läuft leider nur im Internet Explorer).

wefeelfine.gif

Harris spricht dabei von „Passive Observation“. Im Gegensatz zu den klassischen ethnografischen Methoden wie der Feldforschung oder dem Interview erzeugt man hier also keine Daten, sondern filtert Äußerungen, die unabhängig vom Beobachter stattfinden. Damit ist das Verfahren eher mit z.B. der Methode der Dokumentenanalyse vergleichbar, findet im Gegensatz zu dieser allerdings fast in Echtzeit statt.

August 6, 2007. Ethnografisches, Internet, Kultur, Nützlich, Technologie, Teh Kool. Hinterlasse einen Kommentar.

Taxonomie der Fehlschlüsse

Auf dieser Seite findet sich eine ausführliche, mehrstufig gegliederte Liste von argumentativen und logischen Fehlschlüssen. Das klingt langweilig, aber wir lassen uns im Alltag, im Studium, im Beruf und in der Politik immer wieder von Begründungen beeinflussen, die nicht schlüssig sind.
Das Studium dieser Beeinflussungstechniken kann immunisierend gegen mediale Manipulationen aller Art wirken. (Man kann sie natürlich auch selber anwenden und tut das wahrscheinlich auch oft, ohne es zu merken.)

Gute Ausgangspunkte sind das Strohmann-Argument, der Texas-Scharfschützen-Fehlschluss oder die Hitler-Karte (siehe dazu auch: Godwin’s Gesetz).

Wer sich etwas tiefergehend mit dem Thema Logik beschäftigen möchte, findet womöglich im Wikipedia-Artikel zur Aussagenlogik einen leicht verständlichen Einstieg.

Juli 28, 2007. Nützlich, Teh Kool. Hinterlasse einen Kommentar.

Schneller Browsen

Fichey ist unspektakulär, aber für eine kleine Klasse von Problemen sehr nützlich: Es generiert Vorschaubilder aus RSS-Feeds, die man dann schneller durchblättern kann als man die Feeds lesen oder die Seiten selber besuchen könnte. Momentan funktioniert Fichey leider noch nicht mit beliebigen RSS-Feeds, aber anhand der Visualisierung des Digg.com-Feeds kann man schon ermessen, wie nützlich diese Innovation werden könnte, wenn man viele RSS-Feeds liest. Hier ist das Blog des Entwicklers.

Nachtrag: Aus ähnlichen Gründen sehr nützlich ist auch die visuelle Suchmaschine Pagebull. SpaceTime ist ein Programm, das mehr Funktionen bietet als Fichey, aber leider lokal installiert werden muss.

Juli 27, 2007. Internet, Nützlich, Teh Kool, web2.0. Hinterlasse einen Kommentar.

Analogradio 2.0

Wer sein gutes altes Analogradio vermisst, kann sich bei Tun3r trösten. Zudem ist das gute alte Sendersuchlaufrad ein überraschend gutes Interface auch für Webradios.

Juli 27, 2007. Medien, Musik, Nützlich, Popkultur, Teh Kool. 1 Kommentar.

Musikstreaming kostenlos

Blogmusik ist ein Angebot, bei dem man sich ähnlich wie bei Napster aus einer recht ordentlichen Musikbibliothek Lieder anhören kann. Das ganze ist kostenlos und mir sind weder Geschäftsmodell noch juristischer Status klargeworden, aber das ist mir dann vorläufig auch egal. (via trnd.com)

Juli 20, 2007. Internet, Medien, Musik, Nützlich. Hinterlasse einen Kommentar.

Del.icio.us für akademische Veröffentlichungen

CiteULike ist ein Dienst, den es schon seit Ende 2004 gibt. Leider habe ich ihn jetzt erst entdeckt, ich hätte es schon viel früher brauchen können. CiteULike ist im Grunde ein öffentlicher, durchsuchbarer Multi-User-Zettelkasten, ähnlich also wie del.icio.us, nur eben für Artikel aus peer-reviewed journals.

Juli 9, 2007. Arbeitstechniken, Internet, Nützlich, Teh Kool, web2.0. Hinterlasse einen Kommentar.

Konferenzen

Eine unvollständige, aber dennoch recht brauchbare Liste von Konferenzen aus vielen akademischen Richtungen bietet allconferences.com. Außerdem gibt es bei vielen Berufsorganisationen umfangreichere Übersichten, für die Informatik beispielsweise bei der Association for Computing Machinery.

Juli 9, 2007. Nützlich. Hinterlasse einen Kommentar.

Datenporno

Über diesen kurzweiligen Vortrag von Hans Rosling bin ich auf das Projekt Gapminder gestossen, dessen Ziel es ist, demografische Daten zur Entwicklung der Welt jedermannfrau über ein einfaches Interface zugänglich zu machen. Klingt unspannend? Ist obercool. Die zugrundeliegende Software wurde mittlerweile übrigens von Google aufgekauft.

Juli 4, 2007. Internet, Nützlich, Teh Kool. Hinterlasse einen Kommentar.

Akademische Suche

Microsoft hat jetzt ein Konkurrenzprodukt zu Google Scholar entwickelt, das seit einiger Zeit unter dem Namen Live Search Academic online steht. Momentan umfasst der Datenbestand nur die Naturwissenschaften. Gegenüber Google Scholar hat Live Search Academic vor allem den Vorteil, Literaturangaben direkt in EndNote und BibTex zu exportieren.

Mai 26, 2007. Internet, Nützlich. Hinterlasse einen Kommentar.

Bekannt, aber fantastisch

Als ich heute die diesjährige Liste der Webby -Gewinner durchgesehen habe, bin ich mal wieder auf HowStuffWorks.com gestoßen, eine durchaus nicht als Geheimtipp zu bezeichnende, ob Ihrer Nützlichkeit aber dennoch sehr empfehlenswerte Seite.

HowStuffWorks erklärt in sehr verständlichen, dabei aber nie herablassenden oder übersimplifizierenden Texten eine Vielzahl von Techniken und Begriffen. Die Bandbreite der Themen reicht von Autismus über Gehirnwäsche bis hin zu Videorekordern und Betriebssystemen.

Mai 20, 2007. Internet, Nützlich, Teh Kool. Hinterlasse einen Kommentar.

Nächste Seite »