Vielleicht kennt es ja einer noch nicht

Virales Marketing im Todesstern Stuttgart.

(mehr …)

Advertisements

Januar 21, 2008. Internet, Kultur, Lustik, Medien, Popkultur, Sprache, Teh Kool, Video, Volkskunde. Hinterlasse einen Kommentar.

Low-Cost Digital-Whiteboard mit WiiMote

Johnny Chung Lee vom Human Computer Interaction Lab an der Carnegie Mellon University in Pittsburgh arbeitet mit dem Controller des Nintendo Wii und bastelt daraus über-coole Gadgets, wie in diesem Fall ein Multi-Touch-fähiges Whiteboard. Haben will!

Dezember 11, 2007. Arbeitstechniken, Design, Nützlich, Technologie, Teh Kool. Hinterlasse einen Kommentar.

Geschichte eines Codejunkies

Damien Katz erzählt in seinem Blog die Geschichte, wie er, der bisher immer nur technisch wenig anspruchsvollen Programmcode für Benutzeroberflächen in Lotus Notes (einem Groupware-Programm) geschrieben hatte, auf einmal die komplette zugrundeliegende Programmiersprache neu implementieren soll. Das ist in etwa so, wie wenn ein HTML-Schreiber auf einmal einen komplett neuen Webbrowser bauen soll.

Entgegen der Erwartungen der älteren, erfahreneren Kollegen schafft er es tatsächlich, und was mir besonders an seinem Posting gefallen hat, ist die Stelle, wo er nach monatelanger Grundlagenarbeit am Fundament seines Programmmoduls endlich damit beginnen kann, die einzelnen darauf aufbauenden Befehle zu implementieren:

It took me six months from starting coding to getting the engine to this point, to getting it to 8,000 lines of code that just had minimal functionality, the job wasn’t even close to being complete. I had to rewrite the over 200 remaining @functions and operators before I could check the new engine into the daily build. I remember I had a big paper list of @Functions I worked from, and as I rewrote each one to work with the new engine I crossed it off my list. This part went so fast I barely remember anything from this two month period. I woke and coded and coded all day everyday. It was like I was on autopilot, my brain felt like a machine. Each @function I completed was like a hit of a drug and I was a junkie looking for the next fix. It’s all a blur now, the code all runs together in my memory. It took me just over two months to complete, but when it was done I had written over 15,000 more lines of code.

Ich kann ansatzweise nachvollziehen, wie es dem Mann gegangen sein mag, und eine kleine Dosis dieser Droge haben wohl die meisten Computernutzer auch schon mal zu schmecken bekommen. Nach längerer Arbeit an einem technischen Problem stellt sich bei mir manchmal das Gefühl ein, es mit einem Computerspiel zu tun zu haben: Es gibt ein mehr oder weniger klar definiertes Ziel, es gibt einige bekannte und einige neu zu entdeckende Lösungswege und Werkzeuge zur Erreichung desselben und natürlich immer wieder kleine und große Teilprobleme. Diese Teilprobleme zu überwinden, löst diesen Belohnungsschub im Gehirn aus und eine Kette von Überwindungen herausfordernder, aber nicht überfordernder Probleme löst dieses Flow-Gefühl aus, welches die gute Seite an der Arbeit mit Computern bildet bzw. allgemein an der Arbeit mit komplexen, interaktiven Systemen.

Dezember 5, 2007. Arbeitstechniken, Nördig, Social Software, Spiel, Technologie, Teh Kool. Hinterlasse einen Kommentar.

Wir Konsumenten

Werbemitschnitte aus Harun Farockis ‚Ein Tag im Leben der Endverbraucher‘. Vergleichbar, aber aus den USA: TV Carnage.

P.S. Bald wieder regelmässigere Posts? Eher nicht.

Oktober 24, 2007. Teh Kool, Video. 1 Kommentar.

Afrob & Emory – Flashback

Cheesy und 80s-Exploitation? Ja klar.
Sweet und Fett?
Da kannste ein‘ drauf lassen.

Aus diesem feinen Album.

Oktober 3, 2007. Musik, Teh Kool, Video. Hinterlasse einen Kommentar.

Großes Kino: Reading on a Dream

Dieses herzerwärmende und bis zum Anschlag hilariöse Musicalvideo möge all meinen Leserinnen den Aufenthalt in Studierstuben und Uni-Bibliotheken erheitern, denn hier wird es auch aufgeführt, vor einem Publikum von offensichtlich unvorbereiteten Studentinnen.

Quelle: Prangstgrüp, eine Theatergruppe an der Columbia University in New York.

(mehr …)

September 17, 2007. Aus Übersee, Musik, Popkultur, Teh Kool, Video. Hinterlasse einen Kommentar.

Musik spielen mit blinkenden Lichtern

Das Tenori-On von Yamaha lässt mein Nerd-Herz höher schlagen. Ich will auch so ein Ding. Leider kostet der Spaß um die $1200.

September 5, 2007. Design, Musik, Technologie, Teh Kool, Video. Hinterlasse einen Kommentar.

Not no Limburger

Die junge Kate Pierson – göttlich. (The B-52s: Dance This Mess Around)

September 3, 2007. Musik, Teh Kool, Video. 3 Kommentare.

Spaß mit Post-Its

Post-It-Art

Eine hübsche Ausstellung von Post-It-Kunstwerken zeigt das Blog Color Lovers.

September 3, 2007. Design, Kultur, Teh Kool. Hinterlasse einen Kommentar.

Wer sucht was wo?

Google Trends nimmt einen Suchbegriff entgegen und zeigt dann an, an welchen Orten am häufigsten nach diesem Suchbegriff gesucht wird. Wer hätte zum Beispiel gedacht, dass in Nicosia (Zypern) häufiger nach „Analverkehr“ gesucht wird als in Augsburg (laut Google Trends die Analverkehr-Hauptstadt Deutschlands). Auch dass Heilbronn ganz weit vorne dabei ist bei Suchen nach „Currywurst“ überraschte mich. Dass aber nach Seiten über das Thema „Sex mit Nonnen“ in der Türkei, in Ägypten und in Indien häufiger gesucht wird als im Vatikan oder in Oberbayern, hätte ich nun beim besten Willen nicht geglaubt.

Fühlen Sie sich frei, liebe Besucherinnen, in den Kommentaren weitere unerwartete Entdeckungen zu posten.

August 31, 2007. Internet, Spiel, Sprache, Technologie, Teh Kool. Hinterlasse einen Kommentar.

Werner Herzog ist ein bemerkenswert stoischer Charakter

In diesem Ausschnitt aus einem BBC-Interview mit dem Filmemacher Werner Herzog sieht man, wie der Interviewte angeschossen wird. Er reagiert darauf erstaunlich gelassen und kommentiert den Vorfall in diesem Interview als „part of the folklore of [Los Angeles]“. Danke übrigens an Dachrili für den Hinweis auf dieses Video.

(mehr …)

August 30, 2007. Aus Übersee, Kultur, Obskuro, Teh Kool, Video. 2 Kommentare.

Cutting out the Middleman

„Cutting out the middleman“ ist eine griffige englische Redewendung, mit der sich der Nutzwert vieler Webanwendungen beschreiben lässt: Dank iTunes-Store und MySpace Music verlieren die Musiklabels an Bedeutung, seine Bücher bestellt man direkt ab Lager und Reisen bucht man direkt im Internet.

Jetzt bekommen nach der selben Logik möglicherweise auch die Banken Konkurrenz, zumindest im Bereich Privatkundenkredit. Mit Smava hat jetzt die erste Person-To-Person-Lending-Anwendung in Deutschland den Dienst aufgenommen, worauf ich schon warte, seitdem ich das erste Mal von Smavas US-Vorbild Prosper.com gehört habe.

Das Prinzip ist einfach: Wer Geld braucht, stellt eine Beschreibung seinesihres Vorhabens bzw. seinerihrer geplanten Anschaffung online und die Plattform holt eine Schufa-Auskunft über die potentielle Schuldnerin ein. Dann können Anlegerinnen entscheiden, bei welchem Kreditvorhaben sie ihr Geld einsetzen wollen. Die Bank fällt weg, im Idealfall folgen daraus also auch günstigere Zinssätze, außerdem kann man als Anlegerin selber entscheiden, welche Vorhaben man durch einen Kredit fördern will.

Kiva.org vermittelt nach dem selben Prinzip Mikrokredite in Entwicklungsländer.

August 28, 2007. Nützlich, Social Software, Teh Kool, Zwischenmenschliches. Hinterlasse einen Kommentar.

Mit essen gespielt

Was macht der Vegetarier, wenn sein Frühstück auf einmal auch Augen hat? Oder Zähne?

August 26, 2007. Spiel, Teh Kool. 1 Kommentar.

Abenteuerspielplatz Baustelle

So, ich bin wieder zurück aus dem Urlaub und danke allen Gastautoren.

Als erstes gibt’s von mir einen Link zu dem ohnehin sehr empfehlenswerten Blog Web Urbanist, das ein Posting bringt über das illegale Eindringen in verlassene Gebäude und Baustellen, um dort hübsche Fotos für die Nachwelt zu machen.

August 18, 2007. Aus Übersee, Ethnografisches, Kultur, Teh Kool. 2 Kommentare.

Best of Datenvisualisierung

Smashing Magazine postet einen Überblick über aktuelle Trends in der Datenvisualisierung und stößt mich dabei auf diese Seite, auf der noch viel mehr ästhetisch teilweise recht ansprechende Diagramme zu finden sind.

Außerdem erwähnenswert ist die (teilweise etwas pathetische) Präsentation des Programmierers/Designers/Anthropologen Jonathan Harris, dem die Welt unter anderem das Projekt We Feel Fine verdankt, das automatisch etwa 20000 Blogs nach Gefühlsäußerungen durchsucht und diese dann in einem interaktiven Interface visualisiert (läuft leider nur im Internet Explorer).

wefeelfine.gif

Harris spricht dabei von „Passive Observation“. Im Gegensatz zu den klassischen ethnografischen Methoden wie der Feldforschung oder dem Interview erzeugt man hier also keine Daten, sondern filtert Äußerungen, die unabhängig vom Beobachter stattfinden. Damit ist das Verfahren eher mit z.B. der Methode der Dokumentenanalyse vergleichbar, findet im Gegensatz zu dieser allerdings fast in Echtzeit statt.

August 6, 2007. Ethnografisches, Internet, Kultur, Nützlich, Technologie, Teh Kool. Hinterlasse einen Kommentar.

Nächste Seite »