Social Networking-Plattformen mal anders

Mutmaßlich kennen die meisten Leserinnen dieses Blogs solche Websites wie StudiVZ, MySpace oder Xing.

Weniger bekannt ist aber, dass es mittlerweile nicht nur für Studenten, Emokids und „Professionals“ Netzwerke gibt, sondern auch für Senioren und Obdachlose – letzteres wohl semisatirisch und mit folgendem Banner zu bewerben:

Banner PennerVZ

Eine weitere interessante Nicht-mehr-ganz-Neuheit aus der Welt der Sozialen Software ist Ning.com, eine Site, die ihren Usern anbietet, eigene Social Networking-Plattformen zu beliebigen Themen zu erstellen. Über 40.000 solcher Spezial-Netzwerke werden bei Ning gehostet, wenn man dem Seitenzähler glauben darf.

Ning verhält sich also zu MySpace oder StudiVZ etwa so wie das neulich schon erwähnte Wikia.com zur Wikipedia: Als das nämlich, was man in der Informatik als Fabrikmethode bezeichnet. Ning und Wikia sind dabei gegenüber konkreten sozialen Netzwerk-Sites und einzelnen Wikis auf einer übergeordneten Ebene: Sie erzeugen Social Networking-Sites und Wikis, statt selber welche zu sein. Vielleicht sind solche Plattform-Generatoren ein Trend, der in den nächsten Monaten noch mehr zu beobachten sein wird.

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März 15, 2007. Internet, Social Software, web2.0. Hinterlasse einen Kommentar.

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