Obsolete Fähigkeiten

Früher alles besser, aber dann die Zeit und schon so viel später, kaumzuglauben, gestern noch haben wir alle, aber der Fortschritt, der Fortschritt, Overhead und Betamax, was wird wohl morgen etc. pp.

Hier ist ein herzwärmendes kleines Wiki, daswowelches Fähigkeiten auflistet, die durch die Zeitläufte aufs Abstellgleis der Geschichte gedrängt wurden, usw. usf.

Februar 20, 2008. Arbeitstechniken, Kultur, Nördig, Technologie. 1 Kommentar.

Sleevefaces

Sleeveface

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Januar 27, 2008. Musik, Nördig, Popkultur. Hinterlasse einen Kommentar.

UuoooooooaaaaaaAYYYYY!

Jim Gillette, der mir zuvor unbekannte Sänger der Hardrock-Band Nitro, stößt einen beeindruckenden Schrei aus.

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Januar 23, 2008. Aus Übersee, Kultur, Low-brow, Lustik, Musik, Obskuro, Popkultur, Video. 1 Kommentar.

Vielleicht kennt es ja einer noch nicht

Virales Marketing im Todesstern Stuttgart.

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Januar 21, 2008. Internet, Kultur, Lustik, Medien, Popkultur, Sprache, Teh Kool, Video, Volkskunde. Hinterlasse einen Kommentar.

Alte, gruslige Werbeanzeigen

You can't fight the Axis if you've got VD

Mehr davon hier.

Januar 10, 2008. Design, Kultur, Low-brow. 1 Kommentar.

Kluge Leute…

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Januar 8, 2008. Low-brow, Technologie. Hinterlasse einen Kommentar.

Gestellte Fotos aus Russland

Werden hier ausgestellt. Themen unter anderem:

“A Cheating Wife: You need to make a photo of a man, “a lover”, hanging outside the real window. The window should be not lower than a 3rd store of a multi-stored building. “A husband” should lean out from another window with a gun, aiming at “the lover”. From yet another window “the cheating wife” should look out in despair.”

und

“A Zombie: A man, rolled up in bandages should crawl on his stomach at a pedestrian crossing. He should have a knife sticking out of his back. Another guy should chase him with a working chainsaw”

 

Dezember 19, 2007. Low-brow. Hinterlasse einen Kommentar.

Warum ist das so, lieber Google?

Wahnsinn! Bei der Suche nach dem Begriff „Real Doll“ ist dieser Eintrag meines Blogs auf Platz 1 bei Google. Mindestens zwei Drittel der Besucher dieses Blogs kommen über diesen Suchbegriff.

Warum? Dieser Begriff ist doch sicher heiß umkämpftes Suchmaschinenoptimierungs-Territorium – wieso kommt dann mein simpler Blogeintrag so weit vorne? Ich habe noch nicht mal eingehende Links, denen Google doch angeblich so hohe Bedeutung beimisst. Bei Yahoo.de kommt die Seite noch nicht mal in den Top 30.

Dezember 13, 2007. Internet. 5 Kommentare.

Blüthe und Verwesung

Vexierbild

Dezember 11, 2007. Uncategorized. Hinterlasse einen Kommentar.

Low-Cost Digital-Whiteboard mit WiiMote

Johnny Chung Lee vom Human Computer Interaction Lab an der Carnegie Mellon University in Pittsburgh arbeitet mit dem Controller des Nintendo Wii und bastelt daraus über-coole Gadgets, wie in diesem Fall ein Multi-Touch-fähiges Whiteboard. Haben will!

Dezember 11, 2007. Arbeitstechniken, Design, Nützlich, Technologie, Teh Kool. Hinterlasse einen Kommentar.

„My inner geek just died of acne.“

Filk ist ungefähr die nerdigste Sache, von der ich je gehört habe: Folkmusic mit Science Fiction-Thema, gemacht von SciFi-Geeks für SciFi-Geeks.

Dezember 10, 2007. Low-brow, Musik, Nördig, Obskuro, Video. 3 Kommentare.

Twincest Galore

Was Schönes zum zweiten Advent habe ich gefunden für Dich, liebe Leserin, lieber Leser, und es hat irgendwo so um die 6,3 Mikroschwa auf dem Obskurometer. Weihnachtsbaum und Liebestraum – Eine Geschichte zu Heiligabend ist eine der zahlreichen Fanfic-Geschichten aus dem Tokio Hotel-Universum, und zwar eine, in der Bill und Tom, die Zwillinge, ihre jungen Leiber entdecken. Tatsächlich gibt es gar nicht wenige solcher Slash-Fiction genannten homoerotischen Erzählungen.

Dezember 9, 2007. Ethnografisches, Internet, Kultur, Low-brow, Medien, Musik, Obskuro, Popkultur, Zwischenmenschliches. Hinterlasse einen Kommentar.

Geschichte eines Codejunkies

Damien Katz erzählt in seinem Blog die Geschichte, wie er, der bisher immer nur technisch wenig anspruchsvollen Programmcode für Benutzeroberflächen in Lotus Notes (einem Groupware-Programm) geschrieben hatte, auf einmal die komplette zugrundeliegende Programmiersprache neu implementieren soll. Das ist in etwa so, wie wenn ein HTML-Schreiber auf einmal einen komplett neuen Webbrowser bauen soll.

Entgegen der Erwartungen der älteren, erfahreneren Kollegen schafft er es tatsächlich, und was mir besonders an seinem Posting gefallen hat, ist die Stelle, wo er nach monatelanger Grundlagenarbeit am Fundament seines Programmmoduls endlich damit beginnen kann, die einzelnen darauf aufbauenden Befehle zu implementieren:

It took me six months from starting coding to getting the engine to this point, to getting it to 8,000 lines of code that just had minimal functionality, the job wasn’t even close to being complete. I had to rewrite the over 200 remaining @functions and operators before I could check the new engine into the daily build. I remember I had a big paper list of @Functions I worked from, and as I rewrote each one to work with the new engine I crossed it off my list. This part went so fast I barely remember anything from this two month period. I woke and coded and coded all day everyday. It was like I was on autopilot, my brain felt like a machine. Each @function I completed was like a hit of a drug and I was a junkie looking for the next fix. It’s all a blur now, the code all runs together in my memory. It took me just over two months to complete, but when it was done I had written over 15,000 more lines of code.

Ich kann ansatzweise nachvollziehen, wie es dem Mann gegangen sein mag, und eine kleine Dosis dieser Droge haben wohl die meisten Computernutzer auch schon mal zu schmecken bekommen. Nach längerer Arbeit an einem technischen Problem stellt sich bei mir manchmal das Gefühl ein, es mit einem Computerspiel zu tun zu haben: Es gibt ein mehr oder weniger klar definiertes Ziel, es gibt einige bekannte und einige neu zu entdeckende Lösungswege und Werkzeuge zur Erreichung desselben und natürlich immer wieder kleine und große Teilprobleme. Diese Teilprobleme zu überwinden, löst diesen Belohnungsschub im Gehirn aus und eine Kette von Überwindungen herausfordernder, aber nicht überfordernder Probleme löst dieses Flow-Gefühl aus, welches die gute Seite an der Arbeit mit Computern bildet bzw. allgemein an der Arbeit mit komplexen, interaktiven Systemen.

Dezember 5, 2007. Arbeitstechniken, Nördig, Social Software, Spiel, Technologie, Teh Kool. Hinterlasse einen Kommentar.

Große Simpsons-Momente mit Billy Joél

Die erwartbar schale Clipshow-Episode Gump Roast (PCode: DABF12 – Ja! Mit PCode! Nerd! Nerd! Nerd!) hat einen Nachspann, der nicht nur formidabel einige der vielen, vielen, vielen Highlights der Serie in unser aller Gedächtnis ruft, sondern auch ob des selbstreferenziellen Amüsemongs der Autoren delektiert, mit dem sie ihre eigene Lameness ob dieser und nicht weniger Episoden der vor allem mittleren Staffeln „aufs Korn nehmen“.

„Sorry for the clip show / have no fears, we got stories for years, like /
Marge becomes a robot / Maybe Moe gets a cell phone /
Has Bart owned a bear or /
How‘ bout a crazy wedding/
where something happens and doo doo doo doo doo

Die gewollt unambitionierte Gesangsdarbietung einer sich überhaupt keine Mühe gebenden Coverversion des an cheeziness selbst schon nicht armen Billy Joel-Smashers „We didn’t start the fire“ trägt zur Gesamterheiterung durchaus auch bei.

Besagten Working Class-Rocker erhielt ich übrigens jüngst auf einer zwanglosen Feierlichkeit als Antwort auf meine Frage nach dem Musikgeschmack einer Dame, nun ja, mittleren Alters. Verblüffend war jedoch, dass sie seinen Namen mit einem distinkt französischen Zungenschlenker prononcierte. Nur seinen Nachnamen sprach sie, präziser ausgedrückt, auf diese Weise aus, was meinen Gedankenzug auf weit verzweigte Nebenstrecken umleitete.

Wie kam die Frau dazu? Dachte sie, dass Billy Joel ein Franzose ist, der aber dennoch ausschließlich in brooklynesischem Englisch seine bisweilen Brusttoupée-esk brunftgetriebenen Sangesverse vorträgt? Oder war es einfach der Wunsch, in Joéls meist doch von einer feinen – ich möchte fast sagen – Trickle-Down-Bachschen Melodieberauschung getriebenen Kompositionen den Chansonnier-Feingeist zu feinfühlen?

Man weiß es nicht, aber darüber könnt Ihr Euch mit diesem verblüffenden LOLbirds-Bild hinwegtrösten.

Dezember 3, 2007. Kultur, Low-brow, Lustik, Medien, Musik, Nördig, Popkultur, Video. Hinterlasse einen Kommentar.

The Simple Life

Unconventional Ideas versammelt Essays des ehemaligen Büroaufsteigers und jetzt selbständigen Teppichreinigers John Andersen, in denen er dem Suburbia-SUV-Teamplayer-Lifestyle seinen Privatier-Zivilbürger-Handwerkerstolz-Lebensentwurf entgegensetzt. Eine lehrreiche Aussteigergeschichte.

Für den Einstieg empfehle ich diesen Text.

Dezember 2, 2007. Arbeitstechniken, Zwischenmenschliches. 1 Kommentar.

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